| lyric | 1. Lustig sein wir Handwerksleut, lustig sein’s wir Küfer. Sollten wir nicht lustig sein, trinken stets vom besten Wein.
Meiser: „Wo sind denn die Küfer?“ Küfer: „Hier!“ Meister: „Last euch hören auf einen Streich!“
2. Man tut streifen, man tut fügen, Feuer und Waser muss es biegen, ist es nicht ein Küferstolz, macht ein fass aus Eichenholz.
3. Ist das Fass gewärmt und genetzet, dann wird’s auf die Roll’ gesetzet. Fasst di Säg mit frischem Mut, dann wird auch das Ende gut!
4. Ist das Ende fein und eben, dann tut man sich gleich begeben, reisst die Gargel herzhaft ein, fein muss sie gehobelt sein.
5. Jetzt wird man den Zirkel stellen, dass man kann die Böden fällen. Nicht zu gross und nicht zu klein, passend in die Gargel hinein.
6. Dann kann man das Fass absäubern und dabei die Reif antreiben, schlägt dazu den Küferstreiche das ist unsre Herzensfreud.
7. Jetzt rollt man das Fass in Keller, füllt es gleiche mit Muskateller, schlägt auch schon den Hahnen dran, dass den Wein man kosten kann-. |