| lyric | 1. Jetz wei mer eis singe und das isch wohr, vo dene Chnabe vo Wältscherohr, vo dene lustige Gselle! Si hei mol welle ne Chilbi haa, s hei nume sächs draa welle!
2. Der eint, dä het e keis Hömmli gha, der anger verplätzedi Hosen aa, der dritt und viert ekei Chittel. Der feuft luegt zu sibezäh Löcheren uus; der sächst isch e lahme Züttel.
3. Der Geissbueb chund übers Hübeli yne: mir wei dersälb au no draa ryme, s isch nume gar e liechte. Wenn är im Summer uf d Bärge goht, föi d Schnägge dört alli aa briegge.
4. Die Chnabe, si hei jetz e heimlige Root: Es fehlt ne für d Chilbi der Wy und s Brot und Eier zum Chüechli bache. Au Fleisch und Schmutz si nit überzchoo. Was sölle si numen au mache?
5. Drum laufe die Chnabe de Heege no und göi mit de Chrätte go Schnägge foo und tüei se i d Söibütti leere. A der heilige Chilbi nes Möckli Fleisch, das schickt si bi bessere Heere!
6. Me weer jetz gspisen und nooni tränkt. Do hed der Schnyder e List erdänkt und tuet den angere winke: D Holzöpfel heige ne guete Geist; der Mostessig dä chönn me trinke!
7. Der Untervogt, das isch der Rychst im Rohr: drum spräche die Chnaben au bynem vor. Er tuet i de Hoore chratze: Es heigen emd Schabe si Mantel gfrässe, doch gäbe er ne glych e Halbbatze.
8. Au wäll er si Streel lo id Cheeri goo; es jedes Huus söll en überchoo, für d Lüüs und Niss abezmache. Denn cah die lustigi Chilbi afoo. Doo gits de nüt z hixen und z lache!
9. Wie jooled und jutzged das lustige Koor! Si frässe die Schnägge mit Huut uns Hoor und tüe Galopp und im Polkaschirtt, tüei d Flöh zu de Hudlen uus schwänke.
10. Säg, wär hed das Liedli vo Wältscherohr gmacht? Es heinis das gsunge zwoo Gäis im Bach, e schwarzi und e wyssi. Und wär das Liedli nit singe chaa, däsöll uf das Wältscherohr pfyfe! |