| lyric | Auf den Rabenklippen bleichen Knabenrippen, und der Mond verkriecht sich düster ins Gewölk. Rings im Kringel schnattern schwarze Ringelnattern, und der Uhu naht sich mit GeböIk.
Mit den Tatzen kratzen bleiche Katzenfratzen an dem Leichenstein der Modergruft. Furchtbar, schrecklich, grässlich, greulich, eklig, hässlich tönt ihr Wehgewimmer durch die Luft. Tief im Moore brodelts und im Chore jodelts in die kohlpechrabenschwarze Nacht hinaus. Keine Brandungslücke, keine Landungsbrücke gibts in diesem Meer von Schreck und Graus. Selbst ein dummer Stänker wird ein stummer Denker, wenn er so viel Grauses hört und schaut. Trinkt noch schnell ’nen Bittern, sinkt Zur Stell mit Zittern mit ’ner Kreidehaut ins Heidekraut. Drum, ihr tollen Zecher, hebt die vollen Becher, besser sitzt es sich doch hier beim Wein als auf Rabenklippen, wo die Knabenrippen bleichen bei des Neumonds finstrem Schein. |