| lyric | 1. Bei stiller Nacht, zur ersten Wacht ein’ Stimm beunn zu klagen. Ich nahm in acht, was sie doch sagt; tät hin mein’ Augen schlagen.
2. Es war der liebe Gottessohn: sein Haupt hat er in Armen. Gar weiß und bleicher als der Mon, ei’m Stein es möcht’ erbarmen. 3. „Ade, ade zu guter Nacht, Maria, Mutter milde, ist niemand, der dann mit mir wacht in dieser Wüsten Wilde? 4. Der schöne Mon will untergohn‚ für Leid mag nicht mehr scheinen; die Sterne lan ihr Glitzen stahn, mit mir sie wollen weinen. 5. Kein’ Vogelsang, noch Freudenklang man höret' m den Luften, die wilden Tier’ trau’rn auch mit mir in Steinen und in Kliiften. |