| lyric | 1. Ich war jung, Gott, erst sechzehn Jahre, du kamest von Birma herauf, und sagtest ich solle mit dir gehen, du kämest für alles auf. Ich fragte nach deiner Stellung, du sagtest, so wahr ich hier steeh’, du hättest zu tun mit der Eisenbahn und ncihts zu tun mit der See, du sagtest viel, Johnny, kein Wort war wahr, Johnny, du hast mich betrogen, Johnny nach einer Stund! Ich hasse dich so, Johnny, wie du stehst und grinst, Johnny, nimm die Pfeife aus dem Maul, du hund! Surabaya -Johnny, warum bist du so roh? Surabaya-Johnny, und ich liebe dich so!
2. Zuerst war es immer Sonntag. Das war, bis ich mitging mit dir. Aber dann, schon nach zwei Wochen, War dir nichts mehr recht an mir. Hinauf und hinab durch den Pandschab, Den Fluß entlang bis zur See: Ich sehe schon aus im Spiegel Wie eine Vierzigjährige. Du wolltest nicht Liebe, Johnny, Du wolltest Geld, Johnny. Ich aber sah, Johnny, nur auf deinen Mund. Du verlangtest alles, Johnny. Ich gab dir mehr, Johnny. Nimm doch die Pfeife aus dem Maul, du Hund! Surabaya-Johnny, warum bist du so roh? Surabaya-Johnny, mein Gott, und ich liebe dich so. Surabaya-Johnny, warum bin ich nicht froh? Du hast kein Herz, Johnny, und ich liebe dich so! 3. Ich habe es nicht beachtet, Warum du den Namen hast. Doch an der ganzen langen Küste Warst du ein bekannter Gast. Eines Morgens, in einem Six-Pence-Bett, Werd’ ich donnern hören die See; Und du gehst, ohne etwas zu sagen, Und ein Schiff liegt unten am Kai. Du hast kein Herz, Johnny. Du bist ein Schuft, Johnny. Du gehst jetzt weg, Johnny, sag mir den Grund! Ich liebe dich doch, Johnny, Wie am ersten Tag, Johnny. Nimm doch die Pfeife aus dem Maul, du Hund! Surabaya-Johnny, warum bist du so roh? Surabaya-Johnny, mein Gott, und ich liebe dich so. Surabaya-Johnny, warum bin ich nicht froh? Du hast kein Herz, Johnny, und ich liebe dich so! |