| lyric | 1. Hört, was sich hat zugetragen in kurz verschiednen Tagen, mit einem, der vemeint, ihn liebet ohne Scherzen ein Jungfrau in dem Herzen; sie war ihm spinnenfeind.
2. Die Jungfrau sah ohn Mängel gleich eim gemalten Engel, so war er trefflich reich, macht aber großen Grauen dem, der ihn an tät schauen, sah eim Zigeuner gleich. 3. Als er nun ihr begehret, sprach sie: „Ihr seid ungwähret, denn ich trag Eur kein Gunst‘.‘ „Woran mag es denn liegen, ich hab ein groß Vermügen‘,‘ Sprach er, „was fehlt Euch sonst?“ 4. Sie sprach: „In Eurem Alter werd’t ihr noch ungestalter und mißfallt mir jetzt schon. Ich will ein schön, ein jungen, und kann ihn leicht bekummen, drum ziehet nur davon.“ |