| lyric | 1. Brüder, tut die Bündel schnüren, wischet ab den Schweiß! Unser Glücke will florieren, weil’s geht auf die Reis. In dide Fremde wolln wir wandern frisch von einem Ort zum andern nach Handwerksmanier zu Nutz und Plaisier!
2. Meister, laßt ade euch sagen, denn der Sommer kommt; jetzo will ichs Reisen wagen, wie es Burschen frommt. Meisterin, viel Dank fürs Essen— geb sie jetzt der Zieg zu fressen all ihr Sauerkraut, so besser verdaut. 3. Freunde, die ihr bleibt zurücke, laßt euch raten gut: Keinem schlägt es aus zum Glücke, der nicht reisen tut. Wollt ihr Leib und Seel kurieren, dürft ihr nicht viel Zeit verlieren, wo’s euch nicht gefällt. Drum frisch in die Welt. |