| lyric | 1. Werkleute sind wir: Knappen, Jünger, Meister, und bauen dich, du hohes Mittelschiff. Und manchmal kommt ein ernster Hergereister, geht wie ein Glanz durch unsre hundert Geister und zeigt uns zitternd eine neuen Griff.
2. Wir steige in die wiegenden Gerüste, in unsern Händen hängt der Hammer schwer, bis eine Stunde uns die Stirnen küßte, die strahlend und als ob sie alles wüßte vondir kommt, wie der Wind vom Meer.
3. Dann ist ein hallen von den vielen Hämmern, und durch die Berge geht es Stos um Stoß. Erst wenn es dunkelt, lasse wir dich los: Und deine kommenden Konturen dämmern: Gott, Gott, Gott, wie bist du groß. |