| lyric | singet, dir alli, won es muul heit singet mit mir zum lob vo’r fuulheit i widmen ire jitz mys lied ir fuulheit ligt - und darum sing ig - e kunscht, e wysheit, ja, d’bedingig wo ersch dr mönsch zum mönsch erziet wi chöi eim ds läbe doch vermyse die wo eim ständig wei bewyse was si nid alles chöi und tüe wo, statt mit irem flyss z’hushalte raschtlos betribsamkeit entfalte vo früe bis spät, vo spät bis früe me trifft hütt mängen a, wo haschtet und chlönet, är syg überlaschtet und heig vil z’tüe und gar ke zyt das chlöne isch nid sälte ghüüchlet si sy no stolz druf, wil’s ne schmychlet si syge halt wichtigi lüt
da loben i mir die, wo flohne wo iri arbeitschraft tüe schone und üsi närve no derzue was denen abgeit a dr leischtig das profitiere si de geischtig: s’git nüt wo aregt wi ds nüttue doch gloubet nid, das chönn eim glücke we me sech eifach tüegi drücke vo jeder arbeit tag und nacht es mues dr mönsch (so isch er gartet) en arbeit ha, wo uf ne wartet und won er gniesserisch nid macht zueggäh, me mues o opfer bringe opfer a gält vor allne dinge für vil e schmärzleche verzicht doch we me fragt, was d’fuulheit nützi: si isch die allerbeschti stützi gäge d’versuechig vo dr pfiicht jitz mues i aber hurti höre ds lob vo dr fuulheit hie z’beschwöre i ha’s scho jitz um d’wirkig bracht dir gloubet mir ja gwüss ke zyle wii i ja sälber mittlerwyle es sibeströphigs lied ha gmacht |