| lyric | 1. Sicher sind di Andre i de Klass nid all vill gschiider höchstens e chli frächer, und dänn pschiisseds öppedie schüüch und ehrlich, und scho als Bueb en stille Liider ghört er jedi Stund dä Satz: En Tumme schafft da nie ! Wa Söll eine mache, wänn er Müeh hät mit em Lehre weso isch Nid-Rächne-Chönne sone grossi Schand Tummehit chame lerne, wänn sich eine nid cha wehre Zahle gälted alles, ämel grad i üsem Land ! Wele Lehrer hät scho Ziit, zum sonen Schüeler stütze für dä gitts es Sonderschuel, wo Bildigs-Abfall nimmt s‘frogt sich nu, wer weppme eigetli vor wäm so schütze d'Tragik vorne tumme Schüeler, wo s'System nid stimmt 2. Schriiner werde nach de Schuel, da better scho gärn welle Da chasch nid, hätts gheisse, gang Du lieber i d'Fabrik und etz gsehpmen Säck ablade, wäge und dän zelle eine, wo nid uffallt, nid mol uf de zweiti Blick Mängsmol zeichnet d‘Sunne dur de Staub paar fiini Streife we wänn si au Schatte-Gwöhnti so no grüesse tät s'Motto vom Betriib stoht überm Chübel mit de Seife ""Ordnung sowie Reinlichkeit bedeutet Qualität"" We hebt ein die vile Johr mit däre Arbet dure jede Tag isch glich, und jede Handgriff liit im Bluet er ladt sini Säck und schaffet wiiter ohni Murre ein, wo gwöhnt isch, dass me - wa eim gseit wird, eifach tuet 3. Znüünipause hockt er scho sitt Johre näbem Gliiche dä froogt ""So, we gohts"" und wartet d'Antwort gar nid ab Kafi us ein Automat, und sich 6 Bröötli striiche d'Gsprööch vo Auto und vo Fraue tröpfled anem ab. Er gseht uf de Blächgardrobeschränk nid mol die Helge wo für andri Wunschträum sind, und Würklichkeitsersatz er isch sogar z'schüüch zum in Gedanke echli z'schwelge e Beziehig hät i siner Sackwält gar kei Platz. Stämpfeluhr, de Znüüni, Zmittag und s‘Fiirobig-Lüüte Insle i däm grosse Meer Fabrik—Eintönigkeit chönd em i däm Tagestramp e bitzli Halt bedüüte wänn au sini Seel emol nach öppis andrem schreit
4. Wohne tuet er ganz ellei i sonre Zälle-Wohnig vorne Rise-Wohnblock, gfüllt mit luuter frömde Lüüt Staumuur sägeds däre Sidlig, und si isch für Sonig wo im Lift nu grüezi säged, adie und susch hüt. Drinn en alte Teddybär, und susch no Stoff-Figure immer no e Buebezimmer, weme sofort gspüürt und de Donald Duck dä hangt a einre vo de Muure Schutzpatron für jede, wo im Läbe blos verlüürt. Fernsehapparat als Fänschter für is ander Läbe dank de Fernbedienig isch er emoll debii holt so s'Läbe elektronisch noo, grad we disäbe wo de TV-Himmel uuserwählt hät in Serie 5. Höhepünkt im Läbe findt me nu mit allne Lischte Konfirmation isch gsii, und d'Reis moll i d'Türkei Arbetsjubiläum mit zwei Fläsche inre Chischte wo doch niemert mit em trinkt, si stönd no etz dihei Plän und Wünsch und Hoffnige, die hät er ehrlich keini nid emol im Gheime i de Sunntigs-Phantasie er fahrt höchsten zäme, wänn ein froogt, wa-n-er dänn meini so isch‘s hüt, und so isch's mom, und so wirds immer siii Ei Idee sitt neuem, die verloot sis Tänke nümme er wett eimol bade chönne deet im Tote Meer Wunschtraum vorne Mäntsch, wo nie hüt glernt hät, nid mol schwümme öber ächt die Reis no schafft? Ich wüntsch's em würkli sehr ich wüntsch's ein sehr
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