| lyric | 1. Auf, ihr akadem’schen Schützen, greift zu Stutzen und Gewehr, lasst den klaren Himmel nützen, Tellenkunst ist schön und hehr! Lasset Bücher jetzt und Hefte in den Stuben nur zurück! Draussen sammelt neue Kräfte, draussen schärfet Geist und Blick! 2. Singt zum Marsche frohe Lieder, recht nach Schweizer Schützenart. Dessen Herz allein ist bieder, der zum Ernst den Frohsinn paart. Denkt an euer holdes Schätzchen — aber seid nicht aufgeregt! Seid sonst als verliebte Kätzchen schlecht zum Treffen aufgelegt! 3. Nach des Wissens reinem Golde rastlos wollet trachten ihr; und die Freundschaft auch, die holde, sollet redlich pflegen ihr! Aber über allem Streben leuchte einer Tugend Stern: Vaterland, dir weih'n wir Leben, Liebe, Freundschaft, Wissen gern! 4. Führer einst im blut'gen Ringen, stürmt’ voran der Musensohn, wird den Sieg dir, Freiheit, bringen, dass dir nimmer Feinde droh'n. Aber mit des Geistes Waffen, wenn der holde Friede lacht, Vaterland, dein Heil zu schaffen, uns unendlich selig macht! 5. Lasst uns üben, lasst uns zielen, wack’re Schützenjugend, auf! Wer mit Waffen weiss zu spielen, einzig hemmt des Feindes Lauf. Vorwärts, akadem'sche Schützen ziele jeder stramm und straff Vaterland, es kann dir nützen! Lustig tön's: piff paff, piff paff! |