| lyric | 1. Strömt herbei, ihr Völkerscharen, zu des grünen Rheines Strand! Wollt ihr echte Lust erfahren, o so reichet mir die Hand! Nur am Rheine will ich leben, nur am Rhein geboren sein, wo die Berge tragen Reben und die Reben gold'nen Wein! 2. Mögen tausend schöne Frauen locken auch mit aller Pracht, wo Italiens schöne Auen, wo in Düften schweigt die Nacht. Nur am Rheine will ich lieben, denn in jedes Auges Schein steht es feurig dort geschrieben: Nur am Rheine darfst du frei'n! 3. Mag der Franzmann eifrig loben seines Weines Allgewalt, mag er vor Begeist'rung toben, wenn der Kork der Flaschen knallt. Nur am Rheine will ich trinken einen echten deutschen Trank, und so lang noch Becher blinken, töne laut ihm Lob und Dank.
4. Und wenn ich gelebt in Wonne und geliebt in Seligkeit und geleeret manche Tonne, wand'r ich gern zur Ewigkeit! Nur am Rheine will ich sterben, nur am Rhein grabt mir mein Grab, und des letzten Glases Scherben werft in meine Gruft hinab! |