| lyric | 1. Der Papst lebt herrlich in der Welt, er lebt von seinem Ablassgeld; er trinkt den allerbesten Wein; ich möchte doch der Papst auch sein. 2. Doch nein, er ist ein armer Wicht, ein holdes Mädchen küsst ihn nicht; er schläft in seinem Bett allein; ich möchte doch der Papst nicht sein. 3. Der Sultan lebt in Saus und Braus, er wohnt in einem grossen Haus voll wunderschöner Mägdelein; ich möchte doch auch Sultan sein. 4. Doch nein, er ist ein armer Mann, er lebt nach seinem Alkoran; er trinkt nicht einen Tropfen Wein; ich möchte doch nicht Sultan sein. 5. Getrennt wünscht’ ich mir beider Glück nicht einen einz'gen Augenblick; doch das ging ich mit Freuden ein: bald Papst, bald Sultan möcht' ich sein. 6. Drum Mädchen, gib' mir einen Kuss, denn jetzt bin ich der Sultanus; drum traute Büder, schenkt mir ein, damit ich auch der Papst kann sein. |