| lyric | 1. Was fang' ich armer Teufel an? Die Gelder sind verzehret; mein Hab’ und Gut ist all’ vertan, der Beutel ausgeleeret; und daraus folgt der harte Schluss, dass ich aus (Zürich) wandern muss. 0 jerum, jerum, jerum, o quae mutatio rerum! 2. Und Wäsche hab’ ich auch nicht mehr, als nur ein einzig' Hemde; das tut mir in der Seele weh und däucht mich gar zu fremde. Ein’n alten Gottfried hab’ ich noch, der hat am Arm ein grosses Loch. O jerum …
3. Nach Hause darf ich auch nicht mehr, da hat man mich vergessen, seitdem ich Doktor worden bin im Saufen und im Fressen; gespielt, getanzt und kommersiert und die Gesundheit ruiniert! O jerum … 4. Aufs Kirchgeh’n hielt ich auch nicht viel, die Kneipe war mir lieber; bei Kegel- und bei Kartenspiel, da ging ich nie vorüber! Und statt in das Collegium, zog ich bei Mädchen oft herum! O jerum … 5. ln meiner Stub' ist alles leer, da ist nichts mehr zu finden, als nur ein altes Mordgewehr, das will ich um mich binden und gegen die Philister zieh'n, vielleicht wird da mein Glück mir blüh‘n! O jerum … 6. Am besten ist’s, ich werd‘ Soldat und ziehe mit zu Felde; da finden keine Sorgen statt und mangelt's nicht am Gelde; in einer Schlacht, da soll es sein, wo ich will ruhig schlafen ein! 0 jerum … |