| lyric | 1. Und wieder sass beim Weine im Waldhorn ob der Bruck, der Herr von Rodensteine mit schwerem Schluck und Gluck. Der Wirt sprach tief in Trauer: «Dass Gott sich mein‘ erbarm'! Der sitzt wie eine Mauer und trinkt mich nächstens arm! 2. «Wie soll das all' noch enden? Kein‘n Pfennig gibt er her! Ich glaub’, ich lass’ ihn pfänden, sonst weicht er mir nicht mehr!» Der Fronvogt samt dem Büttel kam handfest an im Horn: «Heraus den Sammetkittel, die Stiefel und die Spor'n!» 3. «Heraus des Mantels Zierde, Handschuh' und Zobelhut! Verfallen diesem Wirte ist all' Eu'r Hab und Gut!» Da lacht der Rodensteiner: «Nur zu! Wie wird mir wohl! ’s trinkt leichter sich und feiner im Unterkamisol!» 4. «Und bis ihr mir die Kehlen könnt’ pfänden aus dem Hals werd' ich noch manchen quälen, der Wein schenkt in Kurpfalz!» |