| lyric | 1. Wie schmückt das blau-weiß-graue Band des Turners Brust so fein! Fry Rätiens Farben, Herz und Hand will freudig ich euch weih’n. Wie schweift mein Blick so gerne durch Felder, FLur und Au! Das Schönste nah und ferne malt sich in blau-weiß-grau.
2. Grau ragt der Fels aus Tales Nacht empor zum Gletschereis, und drüber strahlet in heller Pracht der Firne reines Weiß. Der Himmel aber milde schaut nieder tief und blau, so sind vereint im Bilde die Farben blau-weiß-grau.
3. Und zuckt der Strahl und rast der Sturm, Kopf hoch! Wir wanken nicht! Wir steh’n als felsenfester Turm, der jede Welle bricht. Fürs Vaterland wir schaffen, fürs Volk in Rätiens Gau, und ruft es «zu den Waffen!»: frischauf! für blau-weiß-grau. |