| lyric | 1. Ich bin ein Student und ein leichter Gesell, hab’ Freud’ an der Lieb’ und am Wandern! Ich schaue in Äuglein dunkel und hell und flattre von einer zur andern. Hab’ ich auch mit vielen gescherzt und gelacht, am besten gefällt mir die eine; sie ist mein Gedanke bei Tag und bei Nacht, nur sag’ ich nicht, welche ich meine. 2. Und winkt mir im Leben ein freundlicher Stern, sprach man wohl zum Studio: «Willkommen!» Dann hab’ ich zuweilen auch öfter und gern ein naschendes Küßchen genommen. Doch immer wohl hab’ ich beim Küssen gedacht: Am herzigsten küßt nur die eine, sie ist mein Gedanke nur sag’ ich nicht, welche ich meine. 3. Hab’ ich im Examen bestanden mit Ehr, darf frei mir dann wählen und küren, dann nenne sie keiner Studentenbraut mehr, sonst möcht’ er die Klinge verspüren. Dann halt ich mein Liebchen in traulicher Macht, bis daß der Altar uns vereine; sie ist mein Gedanke bei Tag und bei Nacht, dann sag’ ich auch, welche ich meine. |