| lyric | 1. Wenn i auf'd Nacht zum Wein geh', hat G'sellschaft goa kann Zweck, denn wenn i ganz allein geh', sauft keiner mir was weg! Aufd Schrammeln leg' i goa kann Wert, was brauch' i denn schon die? I mach' ma selba mei' Konzert in eigener Regie.
Refr.: I bin a stiller Zecher und sing' die ganze Nacht, wann mi mein voller Becher in Stimmung hat gebracht. Und sagt wer, i soll staad sein, dann sag' i drauf zu eahm: Mei lieber Herr, was ham's denn nur? Was wolln's denn nur in einer Tour? I bin a stiller Zecher, drum mach' i so an Lärm! Hollerie, hollero, halli, hallo! Heut' ist mir alles wurscht, i buss'l alle o! Holleri, hollero, halli, hallo! Ja, alle stillen Zecher machen's grad a so!
2. Von weißen Nachtgespensternist jedes Haus besetzt, sie schrei'n aus allen Fenstern: Hörn's wir woll'n schlafen jetzt! Da sag i: Macht's koa solches G'schraa und legt's euch nur ins Bett. Wann's ruhig schlaft's, dann stört's mi ja beim Singen weiter net!
3. Ein Wachmann voll Empörung schleppt mich zur Polizei. Er sagt, a Ruhestörung wär' meine Singerei. Sag i: ""Dös is a Unrecht doch, gehn's nur in d' Oper rein, da singend' Leit' viel lauter noch, aber die sperrt kaaner ein!""
gespr.: Aber Herr Wachmann, Herr Oberinspektor, ja sag'ns ham sie net a an Durscht? Schaun's mia san ja olle nur Menschen! Kommen's, trinken's a paar Vierteln mit mir z'samm! |