| lyric | 1. Unter Erlen stand 'ne Mühle, und im Tal das Wasser rauscht, und in stiller Mondnacht Kühle, steht ein Müllerbursch und lauscht.
2. Leise öffnet sich das Fenster, dann ein zarter Händedruck, schüchtern gab das Müllerliesel, ihrem Liebsten einen Kuß, schüchtern gab das Müllerliesel, ihrem Liebsten einen Kuß. 3. Einen Abschied sollst du haben, obs dir recht ist oder nicht, denn ich darf dich nicht mehr lieben, lebe wohl, vergiß mein nicht, denn ich darf dich nicht mehr lieben, lebe wohl, vergiß mein nicht. 4. Meine Mutter wills nicht haben und mein Vater nicht viel mehr, darum müssen wir jetzt scheiden, ach, der Abschied fällt so schwer, darum müssen wir jetzt scheiden, ach, der Abschied fällt so schwer. 5. Durch den Garten huscht ein Schatten, hinterher der Müllerbursch: in des Mühlbachs tiefstem Grunde, fanden beide ihre Ruh, in des Mühlbachs tiefstem Grunde, fanden beide ihre Ruh.
6. Und da unten in der Mühle weint man um verlornes Glück. Hilft kein Weinen, hilft kein Klagen, keines kehret mehr zurück, hilft kein Weinen, hilft kein Klagen, keines kehret mehr zurück. 7. Drum ihr Eltern, laßt euch raten: störet nie der Kinder Glück, denkt an eure Jugendtage, denkt an euch, an euch zurück, denkt an eure Jugendtage, denkt an euch, an euch zurück. |