| lyric | 1. Holder Jüngling, willst du fliehen, sag warum, was tat ich dir? In die Ferne willst du ziehen, willst nicht bleiben mehr bei mir. Hörst du nicht die Wellen rauschen, ihr Getöse macht mir Schmerz, die Gesänge der Matrosen, die zerreißen mir das Herz.
2. Denkst du noch an jene Stunde, wo wir uns zuerst gesehn? Liebe sprach aus deinem Munde, und wie warst du hold und schön. Damals warst du froh und heiter, damals hat dich nichts bedrückt. Jetzt willst du schon wieder weiter, fort von mir, die dich so liebt. 3. Hast du denn im fernen Lande eine andre, die dich liebt, die dich hält mit zartem Bande, die dich heimlich zu sich zieht? Zürnst du mir, so muß ich weinen, denn du warst mein einzig Glück. Nimm mich mit, hin zu den Deinen, laß mich nicht allein zurück. 4. Als er dann am frühen Morgen sich aus ihren Armen wand, frei von Kummer, frei von Sorgen, eilt er an den Meeresstrand. Wo die Wellen lustig rauschen, zog ein Strom ihn tief hinab. Wehe, wer die Lieb betrogen, in den Wellen wird sein Grab. |