| lyric | 1. Ihren Liebsten zu erwarten, schlich das Mädchen in den Garten, In dem dunklen Buchenhain schlief das junge Mädchen ein.
2. Ihre Mutter kam ganz leise, wohl nach aller Mütter Weise, nachgeschliehen; 0 wie fein, fand die Tochter ganz allein. 3. Ihrem Schlummer halb entrissen von den sanften Mutterküssen, rief das Mädchen: Liebster, sag, warum warst du nicht im Hag? 4. Ei, so hast du mich belegen, deine Unschuld hat getrogen. Ihm zur Qual und dir zur Pein sperr ich dich ins Kloster ein!
5. Kloster ist nicht mein Verlangen, du bist selbst nicht ’neingegangen, und wenn’s allen so sollt gehn, möcht ich mal die Klöster sehn! |