| lyric | 1. Gestern, Brüder, könnt ihr’s glauben? Gestern bei dem Saft der Trauben, stellt euch mein Entsetzen für, gestern kam der Tod zu mir.
hopp, hopp, hopp! Vivallerallera!
2. Drohend schwang er seine Hippe; drohend sprach das Furchtgerippe: Fort von hier, du Bacchusknecht! Fort, du hast genug gezecht! 3. Lieber Tod, sprach ich mit Tränen, solltest du nach mir dich sehnen? Siehe, da steht Wein für dich! Lieber Tod, verschone mich! 4. Lächelnd griff er nach dem Glase, lächelnd trank er’s auf der Base, auf der Pest Gesundheit leer; lächelnd stellt’ er’s wieder her.
5. Fröhlich glaubt’ ich mich befreiet, als er schnell sein Droh’n erneuet: Narr, für einen Tropfen Wein denkst du, mich schon los zu sein! 6. Tod, hat ich, ich möcht’ auf ‚Erden, gern ein Mediziner werden. Laß mich; ich verspreche dir meine Kranken halb dafür! 7. Gut, wenn das ist, magst du leben, sprach er, nur sei mir ergeben. Lebe, bis du satt geküßt und des Trinkens müde bist! 8. Oh, wie schön klingt das den Ohren. Tod, du hast mich neu geboren! Dieses Glas voll Rebensaft, Tod, auf gute Brüderschaft! 9. Ewig soll ich also leben, ewig denn, beim Gott der Reben! Ewig soll mich Lieb’ und Wein, ewig Wein und Lieb’ erfreu’n! |