| lyric | 1. Das sind die schaurig schönen Nächte, die nur dem Herbste eigen sind, wenn in den sommermüden Wäldern das Mondlicht seinen Zauber spinnt., Dann geht geheimnisvoll und leise durch dürres Laub ein alter Mann, und spielt so traurig süße Weise und schaut die Bäume seltsam an.
2. Und unter seinen Augen werden die Blätter alle welk und rot und sinken ohne Lauzt zur Erden und neigen lachelnd sich demTod. Gewzungen durch der Geige Saiten voll weichem, träumerischen Glanz, vollführen sie im Niedergleiten noch einen anmutsvollen Tanz.
3. Es ist kein rasches, wildes Geigen, es ist so süß und wunderlind, als wolltest du dem Schlummer neigen ein krankes lebensmüdes Kind. Und weiter geht der Spielmann wieder von Busch zu Busch, von Baum zu Baum, und durch die liebe, weichen Lieder erscheint der Tod, ein süßer Traum. |