| lyric | O seid gegrüsst mir, meine Berge, ihr Freuden meiner Einsamkeit! Ich grüß’ euch morgens, grüß’ euch abends, wann ich euch seh’, zu jeder Zeit.
Wie lieb’ ich euch, ihr stolzen Hüter, uns’rer Freiheit Hochaltar, ihr Warten, nah’ des Himmels Auen, die köniliche, hohe Schar.
Ob ich euch schau’ im Sonnenglanze, wie flüssigklares, lautres Gold, ob ich euch schau’ im nächt’gen Dunkel, ihr seid mir immer schön und hold.
Mag euch der Lilie reine Schöne, der Jungfrau bräutliches Gewand umwallen, immer, immer biete Willkomm ich, Willkomm ich euch mit Herz und Hand.
Doch wenn des Königs Purpurmante, das Alpenglüh’n, ein Feuermeer, umloht vom Fuß euch bis zum Scheitel mit Himmelshoheit, göttlich Hehr:
dann möcht’ ich sinken in die Kniee, die Hände faltend zum Gebet, weil dann der höchste Herr des Himmels vorübergeht in Majestät. |