| lyric | Daß uns der Winter nicht stet will sein, deß trauern die Mädlein gar sehre, weil uns der Schnee nit bleiben will und an der Gesellen mehre.
Heut ist trocken, morgen ist naß, da hat uns der Teufel den Winter herbracht. Der winter tut sich biegen, die Lerchen tun sich schmiegen, die Schlitten tun sie übern.
Ach feins mein Lieb, so sei mir hold, um eins will ich dich bitten: kauf du mir ein gesüiegeltes Roß, dazu ein gemalten Schlitten.
So fahren wir mit Schallen, die Gäßlein allenthalben, feins Lieb, laß dirs gefallen.
Ach fein Lieb, so spar mich nit, ich bin darzu gewachsen. Nimm nur dein Müfflein in die Hand, ich schau dir über die Achsel, weiß zugeschneites Osterlamm, mein Rößlein rasselt mit dem Kamm, So fahren wir mit Schallen, die Gäßlein allenthalben, feins Lieb, laß dirs gefallen.
Ach feins mein Lieb, nun spitz die Füß, wohl auf mit mir zum Tanze, zieh mir die Rädlein um und um mit deinem Schleppenschwanze; und schwenkst du mirs nit in die Sporn, setz ich ein Kranz dir auf die Ohr’n, So fahren wir mit Schallen, die Gäßlein allenthalben, feins Lieb, laß dirs gefallen.
Ob einer käm, der murren wollt, wir wollen nichts drum geben, es muß vorbeigestochen sein, und kost’ es Leib und Leben. So fahren wir über die Heide, wohl manchem Mann zu Leide, fein Lieb, ich muß mich scheiden. |