Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

1. Als Kind war i a Hirtenbua

Liedtext

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first_line1. Als Kind war i a Hirtenbua
lyric1. Als Kind war i a Hirtenbua
hoch droben auf der Alm,
freie Leb’n in der Natur,
dat hat mir a guat g’falln.
Die Berg’ war’n hoch und i so kloan,
und neamd hat mit mir g’red.
Und wann a Wetter kemmen is,
dann hab i oftmals bet’.

Ref.:
Zum Beten geh’ i in die Berge,
zum Beten geh’ i in den Wald,
droben auf den Bergeshöh’n,
da kann i in den himmel seh’n,
da bin i mei’m Herrgott so nah!

2. Heit bin i nimmer Hirtabua
hoch droben auf der Alm,
obwohl, des Leb’n in der Natur,
des tät’ mir heit no g’falln.
Heit geht’s ma guat, i kann ni klag’n,
heit reden viel mit mir,
doch geht’s ma schlecht, da braucht’s net frag’n,
da woaß i oans in mir:

3. Schau, Herrgott, is es denn net gleich,
wohin i beten geh’?
Für mi zählt, daß i Di erreich’
und daß i zu Dir steh’!
Die Berg’ san wia a Himmelreich,
nur daß ma’ hingeh’n kann,
da, Herrgott, spür i Di sofort
und fang zum Beten an.
language ISO 639bar = Bavarian / bayrisch
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