| lyric | 1. An mei'm Hausell steht a Bankerl, da sitz’ i gern und trink mei’ Wein, und mei’ Blick geht oft hinüber in den Nachbargarten ’nein. Denn die Aussicht ist so schön, wenn sie auf der Leiter steht und beim Kirschpflücken mir den Kopf verdreht.
Ref.: Hallo, Frau Nachbarin! I denk’ bei Tag und Nacht an di! Hallo, Frau Nachbarin! Du wärst a Sünde wert. Hallo, Frau Nachbarin! Du gehst mir nit mehr aus dem Sinn. A rendezvous mit dir wär’ schön, wenn dein Mann nicht mein Nachbar wär!
2. I sitzt wieder au mei’m Bankerl, da grüßt sie udn winkt mir zu, und i lad sie eine zum Weine, und schon bald sind wir per „Du“. Soe wie ihre Augen schau’n, könnt i mir vielleicht was trau’n, doch auf einmal schaut der Nachbar über’n Zaun. Aus der Traum!
Ja, so ist das Leb’n. Ja, so ist das Leb'n. Wenn’s am schönsten ist, muß man oft geh’n. Doch es kommt die Zeit, die Gelegenheit, wo i mir von ihr a kleines Busserl stehl! |