| lyric | 1. In Wiesen und in Auen ich froh und glücklich bin; kann sorglos um mich schauen wie eine Königin. Die Damen, leicht von Herzen, mit Geld und mit Juwelen, sie machen sich begehrt. Mit Tändeln und mit Scherzen, und ohne lang zu wählen, wird mancher Mann betört.
2. Ihr Veilchen, und Narzissen, die ihr mich täglich seht, ihr könnt allein es wissen wie’s um mein Inn’res steht. Und du, des süße Töne mich früh und spät erfreuen, vor meinem Fenster hier: Du, Vöglein, bist der Schöne, dem ich kann Liebe weihen, mit Herz gehört nur dir.
3. O daß doch immer bliebe mien Herz so frei wie er, ich weiß noch nicht, was Liebe und will es nimmermehr. Und kommt zu meinem Schrecken ein Mann des Wegs gegangen un dlockt mit Wort und Blick; ich flieh, mich zu verstecken: die Lieb’ hält dich gefangen, die Freiheit ist mien Glück. |