Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

1. Ich ziehe durch die Straßen bis nach Mitternacht,

Liedtext

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first_line1. Ich ziehe durch die Straßen bis nach Mitternacht,
lyric1. Ich ziehe durch die Straßen bis nach Mitternacht,
ich hab’ das früher auch gern’ gemacht,
dich brauchp’ ich dafür nicht.
Ich sitz’ am Tresen, trinke noch ’n BIer,
früher war’n wor oft gemeinsam hier,
das macht mir, macht mir nichts.
Gegenüber sitzt ’n Typ wie ’n Bär,
ich stell’ mir vorm, wenn das dein Neuer wär,
das juckt mich überhaupt nicht.
Auf einmal packt’s mich, ich geh’ auf ihn zu
und mach’ ihn an: „Laß meine Frau in Ruh’!“
Er fragt nur: Hast du’n Stich?
Und ich denke schon wieder nur andich:

Ref.:Verdammt, ich lieb’ dich - ich lieb’ dich nicht!
Verdammt, ich brauch’ dich - ich brauch’ dich nicht!
Verdammt, ich will dich - ich will dich nicht -
ich will dich nicht verlier’n!

2. So langsam fällt mir alles wieder ein:
ichwollt, doch nur’n bißchen freier sein.
Jetzt bin ich’s - oder nicht?
Ich oaßte nicht in deine heile Welt,
doch die - und du - ist, was mir jetzt fehlt,
ich glaub’ das einfach nicht!
Gegenüber steht ein Telefon,
es lacht michständig an voll Hohn,
Es klingelt, klingelt aber nicht.
Sieben Bier, zuviel geraucht,
das ist es, was ein Mann so braucht,
doch niemand, niemand sagt: „Hör’ auf!“
Und ich denke schon wieder nur an dich …
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