| lyric | 1. Heut ist Markt auf dem alten Platz vorm Rathaus. Alles sieht dort so bunt und int’ressant aus. Obst und auch Gemüse, Fisch und Eier findet man, und die Leute kaufen, was man so gebrauchen kann.
2. Blutorangen, das Pfund zwei Franken zwanzig! Leute kauft, denn das Stehenbleiben lohnt sich. Birnen, fast zum Lutschen und Endiviensalat, seht mal, was der bill’ge Jakob heute alles hat. 3. Hört man schon die Frau Müller lautstark maulen: ln dem Sack da, da sind ja nur die Faulen! . Jakob zuckt die Schultern, doch sie schreit: Ein starkes Stück! Schmeisst ihm seine Birnen hin und will ihr Geld zurück. 4. Haushaltsgeld muss bis Monatsende reichen. Darum lohnt sich's, die Preise zu vergleichen. Manchmal kauft man zwar für wenig Geld was Schlechtes ein, doch was teuer ist, das muss auch nicht das Beste sein. 5. Jeder Markttag geht auch einmal zu Ende. Gut verkauft, reibt der Händler seine Hände. Auch der blinde Leierkastenmann leert seinen Hut und ruft: Vielen Dank, ihr Leute, das Geschäft lief gut. |