| lyric | 1. Kennt ihr das Lied, das Heldenmut entfachte, wo schallt es nicht das hohe Lied vom Tell, der unserm Land so kühn die Freiheit brachte, der schönsten Freiheit klaren, reinen Quell. Den Quell, der nun so möchtig vorwärts schäumet, so frisch und froh das weite Land durchfließt, das weite Land so treu und fest umgießt, das weite Land so treu und fest umsäumet und edle Eintracht in die freien, Herzen gießt.
2. In dir, o Schweizerland, blüht noch die Wahrheit, es ist der Freiheit Glück nicht, nur ein Traum. Wie schön ist deiner Alpen lichte Klarheit, wie stolz der grünen Wälder Tannenbaum. Und stolz, und stolz der Söhne Sinn, o daß er bleibe so fest, so treu, so schicht, und doch so groß, daß festund stark er niedre Knechtschaft treibe aus diesem schönen Land mit sichrem Tellsgeschoß, und stolz der Söhne Sinn, o, daß er bleibe so fest, so treu, so schlicht und doch so groß, daß fest und stark, daß fest und stark er niedre, niedre Knechtschaft treibe, aus diesem schönen Land, mit sichrem Tellsgeschoß. |