| lyric | 1. Güld'ne Netze stellt die Minne, hüte dich schöns Mägedelein, daß sie Herzen fange drinne, spinnt die Fäden zierlich fein. Ob sich junge Herzen nahenm gibt sie sein Bedacht, schließ’ die AAugen geh’ vorüber, Mägdelein, habe Acht!
2. In dem düftesüßen Maien hüte dich schöns Mägedelein, in den Wald zu geh’n zu Zweien, gehst da in ihr Netz hinein. Vögelein sind ihre Wächter halten strenge Wacht, höre nicht auf ihre Lieder, Mägdelein, habe Acht!
3. Kommt der bleibe Mond gegangen, hüte dich schöns Mägedelein, Minne hat auch ihn gefangen, er wird dein Verräter sein. Aber schlich schon süße Liebe in dein Herz sich sacht, keine Seele laß’ es wissen, Mägdelein, habe Acht! |