| lyric | 1. Horch, horch! Wie mächt'ger Donnerton hin durch den Aether braust! Und sieh’, wie heller Blitzstrahl schon vom Himel niedersaust! Der Sturm fährt nun daher mit Macht, die träge Welt ist aufgewacht, und was da atmet Groß und Klein, frphlocket beim Gewitterschein.
Heil, Heil, Heil, dir, du Wetterschlacht, du Wetterschlacht, Heil dir, du hast uns Licht gebracht! Der schwere Dunst, er zieht davon: Die Freiheit, die Freiheit steiget auf den Tron!
2. Der STurm bricht zarte Blume vile und knicket manchen Strauch, er fällt im Wald mit leichtem Spiel die stolzen Eiche auch; jedoch, von seines Zorns Gewalt, da stürzet mit, was morsch und alt, und wenn die Lüfte wieder klar, kommt junges Leben wunderbar.
3. Drum grüßet laut mein junges Blut der Freiheit Wetterschlag, der wegfegt die Despotenbrut am furchtbar schönen Tag, am Todestag der Tyrannei und unsrer frechen Klerisei; der Wohlfahrt allem Volkr schickt und alles Land mit Frieden schmückt. |