| lyric | 1. Wohin mein Aug', wohin mein Sinnn, wohin will stets mein Herze flieh’n? Wo träum’ ich wohl den schönsten Traum, wo hat mein ganzes Hoffen Raum? Dich kenn’ ich wohl, du Zauberwelt, die ganz mich faßt und möchtig hält; du bist so still, so weit nd groß, du ewig reiner Firnenschoß: Mit dir, du herrlich Alpenland, mit dir mein Herz sich ganz verband!
2. Ich weiß es wohl, was du mir bist, du segnest mich zu jeder Frist; du nährest wohl zu jeder Stund die Lieb’ im tiefsten Herzensgrund. Du wekckst in mir der Freuder Glut, in dir erwacht mein hoher Mut. Dir hab’ ich Alles anvertraut, auf dich mei ganzes Glück gebaut. Die Lieb’ zu dir treibt immer neu, dir, liebe Heimat bleib’ ich treu!
3. Du bist mien Stolz, du meine Kraft, die frei das Werk des Guten schafft, du ziehest gern in deinem Schooß des treuen Kindes Streben groß. Du hast die Freiheit festgestellt, du hälst sie rein vor aller Welt; und wer dich liebt in treuem Sinn, der gibt ihr freudig Alles hin. Ja, Alles dir mit Herz und Hand, mei herrlich freies Vaterland! |