| lyric | Gott, du mein Gott, ich bin ja dein Kind. Drum mein Herz vor Freude singt. Mein Gott, ich ja dein Kind.
1. Geh’ ich, als wär ich groß, ganz allein, gern deinen Schritt ich hinter mir hab, dann weiß ich gut: nur du kannst es sein. Kehre vom Schmerz gezeichnet ich heim, und fragt man mihc, wer Trost mir wohl gab, dann weiß ich ganz gut:; nur du kannst es sein.
2. Und wie ein Mann ohn’ Angst grüße ich all deine Kinder — Brüder für mich. Oh, wie die Welt doch wartet auf dich! Bin wie ein Mann, der Scheu nicht mehr kennt und in der Stadt ganz offen dich nennt. Oh, wie die Welt doch wartet auf dich.
3. Und bin ich alt und langsam im Schritt, trage die Last der andern noch mit, oh, laß’ mich nicht, da weiß ist mein Haar. Und wenn ich geh’, — ein ganz alter Mann, und voller Unruh’ nach dir verlang, oh, laß’ mich nicht, da weiß ist mein Haar. |