| lyric | Die Frauen
Gleich wie Echo frohen Liedern Fröhlich Antwort geben muß, So auch nahn wir und erwidern Dankend den galanten Gruß.
Die Männer
Oh, ihr Güt'gen und Charmanten! Für des Echos holden Schwung Nehmt der lust'gen Musikanten Ganz ergebne Huldigung!
Frauen
Doch ihr huldigt, will's uns dünken, Andern Göttern nebenbei. Rot und golden sehn wir's blinken – Sagt, wie das zu nehmen sei?
Männer
Teure! zierlich, mit drei Fingern, Sichrer, mit der ganzen Hand – Und so füllt man aus den Dingern 's Glas nicht halb, nein, bis zum Rand.
Frauen
Nun, wir sehen, ihr seid Meister. Doch wir sind heut liberal; Hoffentlich, als schöne Geister, Treibt ihr's etwas ideal.
Männer
Jeder nippt und denkt die Seine, Und wer nichts Besondres weiß: Nun – der trinkt ins Allgemeine Frisch zu aller Schönen Preis!
Alle
Recht so! Klingt denn in die Runde An zu Dank und Gegendank! Sänger, Fraun, wo die im Bunde, Da gibt's einen hellen Klang! |