| lyric | Nicht mehr in Waldesschauern An jäher Klüfte Rand, Wo dunkle Tannen trauern, Siehst du die Brut mehr lauern Auf wüster Felsenwand.
Die Greifen nicht mehr fliegen, Lindwürm auf heißem Sand Nicht mehr mit Löwen kriegen, Auf ihren Bäuchen liegen Die Drachen im platten Land.
Doch wo das Leben schimmelt, So weit man reisen kann, Von Würmern es noch wimmelt, Und was auf Erden himmelt, Sie hauchen's giftig an.
Noch halten sie in Schlingen Die wunderschöne Braut, Bei Nacht hört man ihr Singen Die stille Luft durchdringen Mit tiefem Klagelaut.
Das ist die Brut der Natter, Die immer neu entstand: Philister und ihre Gevatter, Die machen groß Geschnatter Im deutschen Vaterland.
Sankt Georg, du blanker Streiter, Leg deine Lanze ein, Und wo ein wackrer Reiter, Dem noch das Herz wird weiter, Der steche frisch mit drein! |