| lyric | 1. Unter den ew'gen Gletscherfirnen liegt sonnbeglänzt ein trautes Land, ringsum schützend recken die Stirnen urgewaltig der Alpen Wand. O teure Heimat, weitverloren, hier auf deinem lieblichen Tron ward ehmals die Freiheit uns geboren, der wilden Berge stolzer Sohn.
2. Im Sonnenschein in Sturmesblitzen wie viele Kämpen stark und kühn, treu das alte Erbe zu schützen, $sah man streitbar zu Felde zieh’n. Auf unsres Vaterlandes Fahnen ein teures Bild hoch voran: Das schneeweiße Kreut von unsern Ahnen weist auf des heil’gen Opfers Bahn.
3. Doch neue Tat ist dir beschieden, ein neuer Glanz, du teures Land. Reich’ aus deinem bergenden Frieden heil’gem Leid deine Bruderhand. O öffne deiner Seele Pforten! In des Bösen nachtdunkles Tal laß Flammen die Liebe allerorten dein Himmelsllicht, dein Ideal. |