| lyric | Ich liebe den Lenz, den frühlichen Knaben, mit seinen Blumen und Laubgewind, dopch leiber sind mir die herrlichen Gaben, die reifen im rauschenden Sommerwind.
Wohl schön ist die Zeit, wenn rings in den Zweigen, jungfrisches Grün es jubelt und singt. Doch schöner nich ist, wenn die Aehren sich wiegen und drüben im Blauen die Lerche singt.
Ja, gross bist du, Gott mit deinem „Es werde“ wenn neuerwachtes Leben uns winkt. Doch grösser bist du im Ssegen der Erde, wenn drausssen im Kornfeld die Sense blinkt.
Dir Sommer mein Lied als Dank nimms entgegen kommreich mir die Hände, der Lenz entflieht, und du Herr aufs neu schenk uns deinen Segen, sonst hätte umsonst der Frühling geblüht. |