| lyric | Willst unserer Freundschaft du teilhaftig werden, so mußt du deine traurigernsten Bücher uns alle übergeben zur Zensur. Im Blühenden Haine des Morgens wenn der Tau blitzt, versammeln sich die Richter alle:
Narzissen, Rosen, Tulpen, Hyazinth, der Ostwind auch, die muntres Silberquelle, die leise lacht, und dann die königliche Beherrscherin, die Nachtigall.
Ich Hafis lese vor: und jede Stelle, die mystisch, ledern, allzureich an Taguend dem Freundeskreis erscheint, wird ausgemerzt mit duftig klaremWein, der alles Trübe wundervoll hinwegwäscht, daß mnur das Muilde und Verklärte bleibt
Wenn diese Waschung uns nach Wunsch gelungen, erst dann, mein Bester, wirst du aufgenommen un unsrer Freundschaft vielbegehrter Bund. |