| lyric | Gottlob, nun ist erschollen das elde Fried- und Freudenwort, daß nunmehr ruhen sollen die Spieß' und Schwerter und ihr Mord. Wohlauf, und nimm nun wieder dein Saitenspiel hervor, o Deutschland, und singe Lieder im hohen vollen Chor. Erhebe dein Gemüte zu deinem Gott und spirch: Herr, deine Gnad und Güte bleibt dennoch ewiglich. Sei tausendmal willkommen, du teure, werte Friedensgab! Jetezt shen wir, was für Fromm dein Beiunswohnen in sich hab! In dir hat Gott versenket all unser Glücvke und Heil; Wer dich betrübt und kränket der drückt sich selbst den Pfeil des Herzleids in das Herze und löscht mit Unverstand die goldne Freudenkerze in seiner eigenen Hand.
Gottlob, nun ist erschollen das eldle Fried- und Freudenwort. daß nunmehr ruhen sollen die Spieß' und Schwerter und ihr Mord. Wohlauf, und nimm nun wieder dein Saitenspiel hervor, o Deutschland, und singe Lieder im hohen vollen Chor. |