| lyric | 1. Bleib noch, mein lieb Gespiel, lieg still: denn es ist noch nicht Morgen. Der Wächter uns betrügen will: Der Mond hat sich verborgen. Man sieht der Sternlein noch gar viel her durch die Wolken dringen. Lieg still, bei mir, du lieb Gespiel, und laß den Wächter singen.
2. Sie sprach: die Märe hör ich gern, muß ich bei dir noch blieben, so bleibt mir Leid und Sehnen fern: uns soll die Zeit vertreiben. Was dich und m ich erfreuen mag, wir wollen unterdessen den grauen Morgen und den Tag und alles Leid vergesssen.
3. Sie drückt mich an ihr Brüstelein. Mein Herz wollt mir zerspringen. Sie sprach: laß dir befohlen sein mein Ehr' vor allen Dingen. In deinen Armen lieg ich tief: da rast ich nur aleine. Der Wächter aber sang und rief: Ich seh den Tag aufscheinen. |