| lyric | Du, Gott, bist außer aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit; eh als die Welt gestanden, warst du schon, was du jetzund bist, und wirst, wenn Alles nichts mehr ist, noch immer sein vorhanden.
Wir fahren hin gleich wie ein Traum, vergehn wie Schatten und wie Schaum, sind eine Waserblase. Der Zeit Gewalt eilt mit uns fort, wie mit dern Wolken sonst der Nord, die Herbstluft mit dem GRase.
Hingegen, ach, wir Menschen sind vergänglich, flüchtig, Rauch und Wind! Auf dein Wort sind wir kommen, beschauen kaum der Erde Kreis und werden bald auf dein Geheiß auch wieder weggenommen.
Wir kurz das Leben währen kann, so ist es dennoch um und an nur Arbeit, Last und Leiden; Angst idt, was uns zur Welt gebiert, Angst, was uns leitet, trägt und führt, Angst, was uns heißet scheiden.
Erbarmt dich, Gott, dies alles nicht? Was stellst du vor dein Angesicht den Greuel unsrer Sünden? Ach, zürn doch nicht mit dürrem Heu, mit Rauch und Staube, Dampf und Spreu, und laß uns Gnade finden! |