| lyric | 1. Im Frühling streut der Landmann seinen Samen, im Sommer strahlt die Saat in voller Pracht. Im Herbst, da sagt der Landmann fröhlich ""amen"", mit der Sichel naht die Nacht.
2. So ist es auch mit unserm kurzen Leben: Im Frühling setzt der Herr die junge Saat. Er läßt die Ähren hoch und höher streben, bis mit dem Herbst das Ende naht.
Uach ihr seid diesen Erdenweg gegangen. Die Ernte liegt bereit in Gottes Hand. Doch sie wird neu erblüh'n und ewig prangen in einem unbekannten Land, wo keine Herbst- und Kriegesstürme toben, wo eg'ge Sonne strahlt durch Tod und Nacht. So trage, Herr, die Ernte sanft nach oben, bis sie als neue Saat erwacht! |