| lyric | Grau ist der Tag voll geheimer Tränen, in den Alleen liegt zerstreut im Staub das frostgebräunte Lindenlaub, und durch den Nebel weht ein stummes Gähnen.
Das letzte Liebeslied ist jäh verklungen, wie unvermutet oft ein Traum zerreißt, die Bänke steh'n im Park verwaist, das Leben wurzelt in Erinnerungen.
Grau der Tag, umsäumt von welken Kränzen, doch vom Tod umgarnt, verzage nicht! Hoch über Wolken brennt ein Licht, wird einst den Nebel herrlich überglänzen.
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