| lyric | 1. O, lueg doch, wie isch d'Sunn so müed, lueg, wie sie d'Haimet abezieht! O lueg, wie Strahl um Strahl verglimmt, und wie sie z'Fazenetli nimmt e Wülkli, blau mit rot vermischt und wie sie an der Stirne wischt.
2. 's wohr, sie het au übel Zit, im Hus und Feld, in Berg und Tal, s'will alles Liecht und Wärmi ha, und sopricht sie um e Segen a.
3 gha und d'Schnäbel g'wetzt? Und kein goht hungrig ins Bett, wo nit sin Teil im Chröpfli het.
4. Pfohl und Rebe rankt, se het sie ebe abe glengt und hets mit Laub und Bluest umhängt.
5. Drum isch sie jetz so sölli müed. Lueg, wie sie dört uf's Bergli sitzt! Jetz lächlet schnuuft und schwitzt. Lueg wie sie dört uf's Bergli sitzt! Jetz lächlet sie zum letzte Mol; jetz seit sie: Schlofet alli wohl! |