| lyric | 1. Dich zieret dein Glauben, mein rosiges Kind, und glänzt dir so schön im Gesichte! ES preiset dein Hoffen, so selig und lind, den Schöpfer im ewigen Lichte. So loben die tauigen Blumen im Hag die Wahrheit, die ernst sie erworben: So lange die Rose zu denken vermag, ist niemals ein Gärtner gestorben!ern
2. Die Rose, die Rose, sie duldet so hold, ihr dünkt so unendlich der Morgen! SIe blüht dem ergrauenden Gärtner zum Sold, der schaut sie mit ahnenden Sorgen. Der gestern des eigenen Lenzes noch pflog, sieht heut0 schon die Blüte verdorben: Doch seit eine Rose zu denken vermag, ist niemals ein Gärtner gestorben!
3. Drum schimmert so stolz der unendliche Tau der Nacht auf den bebenden Blättern, es schwanket und flüstert die Lilienfrau, die Vögelein jubeln und schmettern! Drum feiert der Garten den festliichen Tag mit Flöten und feinen Theorben: So lange die Rose zu denken vermag, ist niemals ein Gärtner gestorben! |