| lyric | 1. Am gewaltigen Meer in der Mitternacht, wo der Wogen Heer an die Felsen kracht, da schau ich vom Thron heraus. Ich erheb' einen Sang aus starker Brust und mische den Klang in wilde Luft, in den Sturm in den Graus, in der Nacht.
2. Dringe durch, dringe durch recht freudenvoll, mein Lied von der Burg in das Sturmgeroll. Verkünd es weit durch die Nacht, wo schwankend ein Schiff durch die Fluth entlang, wo schwindelt am Riff des Wandrers Gang, daß oben ein Mensch hier wacht.
Ein kräftiger Mann, recht frisch bereit, wo er helfen kann zu wenden das Leid, mit Ruf, mit Leuchte, mit Hand, ist zu schwarz dir die Nacht, ist zu fern dir der Ort, da schickt er mit Macht seine Stimme fort, mit Trost über See und Land.
Wer auf Wogen schwebt, sehr leck sein Kahn, wer im Walde bebt, wo sich Räuber nah'n, der denk: Gott hilft wohlgleich. Wen das wilde Meer schon hinunter schlingt, wem des Räubers Speer in die Hüfte dringt, der denk an das Himmelreich. |