| lyric | 1. Was waltet süß in heil'ger Macht, was schimmert in der Sterne Pracht, dem Himmlischen verschwistert? Wer lichtet uns der Erde Grund wenn tönt das Lied aus Sängers Mund, das durch die Saiten flüstert? Hoch entwogend schwillt der Busesn, und die Musen treten näher froh umschweben sie, den Seher.
2. Und in den Tönen wird es klar und stellt sich kühn dem Auge dar, als Götterbild zu prangen. Die Harmonie ergreift das Herz und schwingt sich mit ihm himmelwärts und will das Wort empfangen. Mächtig, prächtig, sie versunken glänzt der Funken, hingezogen fliegen sie durch luftge Wogen.
3. Und höher als des Tages Licht entfliehen sie, ermatten nicht; da blüht das Reich der lieder. Da funkelt Hellas Poesie, und jauchzend stürzt die Harmonie zu ihren Füßen nieder. Klingend, singend schimmern Sterne iun der Ferne, über Sonnen ist des Sängers Ziel gewonnen.
|