| lyric | 1. Nicht klag ich um den Schmuck der Bäume, die kahl schon trauern um mich her, im kalten Herbst reif meiner Träume, gedeiht das grüne Blatt nicht mehr. Nicht kann wie sonst zum Wald ich tragen den heitern, frühingsfrischen Sinn. Nur um die Rosen laßt mich klagen, die holden Rosen sind dahin.
2. Seit sie mit ihren zarten Farrben, mit ihren Wangen weiß und rot, mit ihrem süßen Dufte starben, als alles freudenleer und tot. Als sie den Kelch noch stolz getragen, war schon des Abschieds Träne drin. Nur um die Rosen laßt mich klagen, die holden Rosen sind dahin.
3. Noch weiß ich eine Rose blühen
inmitten all der öden Flur, doch führt kein Ringen mich und Mühen zurück auf ihre duftge Spur. Es bringt kein Traum von einst'gen Tagen, kein Hoffen künft'ger mir Gewinn. Nur um die Rosen laßt mich klagen, die holden Rosen sind dahin. |